Samstag, September 26

Ressourcenoptimaler Einsatz und trotzdem Kundenfokus aufrechterhalten! – Umgang mit Versäumtem

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Krisenzeiten beeinträchtigen immer den Arbeitsfluss. Es entstehen überall unvorhergesehene Brandherde, die es zu löschen gilt. Von Führungskräften werden also Mentalität und Fähigkeiten eines/r Feuerwehrmann/frau erwartet. Ist man mit der Bewältigung von solchen Störfeuern beschäftigt, dann bleibt ein Großteil der eigentlichen operativen Arbeit liegen oder wird versäumt. Besonders die ad-hoc ergriffenen Sofortmaßnahmen in der Corona-Krise sorgen teilweise zwangsläufig dafür, dass andere Aufgabenblöcke liegen bleiben müssen.

Umgang mit Versäumtem

Es stellt sich daher die Frage, wie Organisationen mit Versäumtem umgehen können – gerade dann, wenn ihnen zusätzliche Transformationsvorhaben auf die Füße fallen. Wie werden Aufgaben neu priorisiert und koordiniert? Müssen diese neu bewertet und gegeneinander abgewogen werden? Und wie kann es sein, dass manche Organisationen die Krise meistern, während andere auf der Strecke bleiben?

Anhaltspunkte zur Beantwortung dieser Fragen bietet eine Untersuchung der verschiedenen Ebenen einer Organisation. Denn während die sichtbaren Probleme und Herausforderungen lediglich oberflächlich als Symptome wahrnehmbar sind, sind ihre eigentlichen Ursachen oft viel tiefer versteckt in der Unternehmens-DNA.

„Umgang mit Versäumtem“ (Was wir von der Corona-Krise für die Zukunftsfähigkeit unserer Organisationen lernen können)
Nachbetrachtung des dritten Einführungsworkshops

Am 03. Juni 2020 fanden sich wieder einige Teilnehmer genau zu diesen Fragestellungen zusammen. In einem sehr vertrauensvollen, aber auch angeregten Austausch wurden in Kleingruppen Erfahrungen und Beobachtungen gesammelt und besprochen. Es kristallisierte sich unter den Teilnehmern heraus, dass…

  • … ein gesunder Pragmatismus gelebt wird (Toleranz gegenüber Versäumten).
  • … Aufgaben und Geschäftsfelder neu bewertet werden.
  • … digital-strukturelle Versäumnisse offen gelegt wurden.
  • … Verschlankungs- und Konzentrationstendenzen eintreten.
  • … ein risikosensibler Kulturwandel einsetzt.

Aufbauend auf den gesammelten Beobachtungen wurden in den Kleingruppen weiter Muster extrahiert und Hypothesen aufgestellt. Zum Abschluss wurden alle gesammelten Eindrücke zu Potentialfeldern konsolidiert, in denen es in Zukunft gilt, Veränderungen gewinnbringend zu implementieren. Die Ergebnisse können Sie sich in unserem Handout näher ansehen. In unserer Online-Workshopserie werden wir diese weiter verfolgen und tiefer in die gelebten Verhaltensweisen, Strukturen und mentalen Modelle von Organisationen eintauchen.

An dieser Stelle möchten wir Sie daher herzlich zu unserem ersten Follow-Up-Workshop zum Thema „Die Grenze zwischen Privatleben und Arbeit im Lockdown“ am 16. Juni 2020 um 16 Uhr einladen. Die Anmeldung erfolgt via Bewerbung auf die Warteliste der Veranstaltung. Wir werden jede Bewerbung prüfen und individuell das Vorgehen mit Ihnen abstimmen. Dabei werden Sie die Gelegenheit bekommen, den Vorklärungsprozess der Safari Community ganz individuell zu durchlaufen und Ihre eigenen Problem- und Fragestellungen zu besprechen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier bei uns im Blog!

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