Samstag, September 26

On-Site Workshop mit Corona-Regeln – so klappt es

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Lesezeit: 5 Minuten

Workshops und Meetings wieder vor Ort stattfinden zu lassen mag für manche aufwendig, nervig oder auch ungewohnt klingen, denn immerhin befinden wir uns nun schon seit mehr als vier Monaten im sogenannten „Homeoffice-Modus“. Doch wir haben es gewagt und sind am Ende des Tages mit folgendem Ergebnis auseinandergegangen: Corona-Regeln stehen einem gelungenen Workshop keinesfalls im Weg!

Damit auch ihr wieder sicher im Office mit euren Arbeitskollegen zusammenkommen könnt, haben wir folgende Empfehlungen für euch bereitgestellt:

1. Mehr Aktivitäten nach draußen verlagern

Einzelne Workshopbestandteile, ganze Programmpunkte oder die Mittagspause einfach im Freien stattfinden lassen. Dank frischer Luft und genug Abstand kann hier entspannt zusammengearbeitet oder das Mittagstief überwunden werden – und bei Sonnenschein sorgt das gleich noch für richtig gute Laune!

 

2. Sitzmöglichkeiten mit Abstand

Auch wenn es sich ungewohnt anfühlt, ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern ist nicht immer leicht einzuhalten. Sorgt also im Vorfeld für eine  ausreichend große Location. So können die Sitzmöbel entsprechend gestellt und die Abstände bereits unterbewusst ohne größere Umstände eingehalten werden.

 

3. Ausreichend Bildschirme

Durch die ungewohnte Sitzordnung fällt es schwer bei einer Präsentation mit allen Kollegen auf nur einen Bildschirm zu schauen. Deshalb unbedingt im Voraus genügend Bildschirme einplanen und sie so im Raum platzieren, dass man von jedem der Plätze aus alles sehen kann. Das spart eine Menge Zeit beim eigentlichen Workshop ein! Neben der Anzahl der Bildschirme macht euch auch mit der technischen Übersetzung der Inhalte von euren Endgeräten auf die Bildschirme vertraut. Stellt euch also am besten im Vorfeld schon die Fragen, wie man mit zweiten Bildschirmen generell arbeitet. Was soll wie und wann für wen zu sehen sein und wie können beispielsweise eine PDF und eine Powerpoint gleichzeitig jeweils auf einem der Bildschirme von einem Laptop aus dargestellt werden.

 

4. Material für jeden

Wer nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, er müsse  jeden einzelnen, soeben benutzten Stift desinfizieren, sollte zuvor für genügend Material im Workshopraum sorgen. Am besten stellt man einen Wagen oder eine Kiste mit Stiften, Post-its und anderen benötigten Materialien in die Mitte des Raums, sodass sich am Anfang jeder daran bedienen kann. Apropos Stifte: In Zeiten von ungewöhnlich großen Abständen ist es wichtiger denn je, leserlich zu schreiben. Achtet dabei auf visuelle Grundtechniken/-regeln und Druckschrift.

5. Maske immer griffbereit haben

Sollte man seinen Platz verlassen oder sich bei einer Kleingruppenarbeit näher kommen, so hat man immer eine Maske parat liegen. Damit man sie nicht neben sich auf dem Platz vergisst, legt man sie am besten auf die Knie. So fällt sie nämlich herunter, wenn man aufsteht und man vergisst sie auf keinen Fall. Eine praktische Alternative für die Männer ist die Knopfleiste des Hemds. Kleine Motivationshilfe für das Tragen der Maske: Seht es als Versuch der Selbstdisziplin. Schaffst du es, eine entsprechend neu eingeführte Regel kontinuierlich und konsequent zu befolgen?

 

6. Regelmäßiges Lüften

Ob man sich nun einen Timer stellt oder permanent für einen Durchzug sorgt, ist ganz egal. Die frische Luft sorgt zumindest auch, neben einer Dezimierung der umherfliegenden Aerosole, für eine bessere Konzentration. Ansonsten gerne auch häufiger auf Punkt 1 zurückgreifen.

7. Der Schal als Überlebens-Tool

Bei dem vielen Lüften ist manch einer froh, wenn er später nicht mit einem steifen Nacken zu Hause sitzt. Wir haben den Schal als unser Überlebens-Tool auserkoren, da er bei einem zugigen Corona-Workshop nicht nur für einen warmen Hals sorgt, sondern auch als Maske fungieren kann. Falls diese verlegt oder gar vergessen wurde, bietet er eine optimale Alternative, um sich sicher im Raum zu bewegen. Also beim nächsten On-Site Workshop an den Schal denken!

8. Kreativ werden

Manche Formate können durch den notwendigen Abstand eventuell nicht wie gewohnt abgebildet werden. Zeit, kreativ zu werden und sich Alternativen zu überlegen, die sich vielleicht auch für die Zukunft etablieren. Werden Gruppenergebnisse an einem Flipchart zusammengetragen, lohnt es sich z.B. an der Einbahnstraßen-Regelungen zum Ablaufen der Flipcharts zu orientieren.

9. Spiel und Spaß

Eine gute Atmosphäre darf natürlich nicht zu kurz kommen. Deshalb stellen wir euch eine geeignete Pausenunterhaltung vor, die gleichzeitig Abstand und Spaß garantiert: Die Tischtennisplatte. Schläger vor und nach Gebrauch natürlich desinfizieren und los geht’s…

 

10. Der/Die Zollstock-Beauftragte

So gern ihr euch im Team auch habt, so schnell werden aus den 1,5 bis 2 Meter Abstand auch schnell Abstände unter 1 Meter. Mit einem Zollstock, so plakativ die Anwendung für die Abstandswahrung auch sein mag, kann jederzeit vor Augen geführt werden, wie viel selbst 1,5 Meter doch sein können.

 

Unsere Empfehlungen sind natürlich nach Belieben anpassbar und dienen als kleiner Leitfaden für euch, damit wieder mehr Workshops und Meetings vor Ort und in einem sicheren Rahmen stattfinden können.

Lasst uns gerne wissen, wie die Tipps bei euch ankamen und was eure Learnings aus eurem ersten Distanz-Workshop sind!

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