Mittwoch, Juli 8

Die Grenze zwischen Privatleben und Arbeit im Lockdown

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Wenn sogar ungeliebte Sozialkontakte und der schrecklich schmeckende Bürokaffee vermisst werden, dann spiegelt diese groteske Sehnsucht das Bild vieler Arbeitnehmer in Zeiten der Corona-Pandemie wieder. Viele Menschen befinden sich nun schon seit längerer Zeit im oft improvisierten Homeoffice – aber eine Rückkehr zum klassischen Büroalltag von früher erscheint dennoch unwahrscheinlich. Anfangs war die Situation für viele eine spannende Abwechslung, wobei sie sich für viele allmählich als eine echte (psychische) Belastungsprobe herausgestellt hat. Woran liegt das?

Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit

Gut, zugegebenermaßen wird die Arbeitssituation um den einen oder anderen temporären Faktor zu Hause zwangsläufig und zusätzlich erschwert – Stichwort „Dreifachbelastung als Arbeitnehmer, Lehrer und Elternteil“. Aber auch ohne diese Zusatzbelastungen waren viele Unternehmen schlicht nicht ausreichend strukturell vorbereitet. Als Folge müssen sie nun in Hochgeschwindigkeit lernen, damit umzugehen.

Auf der anderen Seite schätzen viele Arbeitnehmer die neu gewonnenen Annehmlichkeiten, die mit der Arbeit im Home-Office einhergehen. Es ist daher äußerst wahrscheinlich, dass dieser „neue“ Arbeitsansatz auch in der Zukunft verlangt und gelebt werden will. Damit erfährt die Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit eine neue, für einige unbekannte Dimension.

Mit den Einführungsworkshops unserer Workshopserie „Was wir aus der Corona-Krise für die Zukunftsfähigkeit unserer Organisationen lernen können“ gingen wir mit interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen in den Erfahrungsaustausch zu ausgewählten Themenschwerpunkten und konnten so Eindrücke, Stimmungen und Herausforderungen aus ihrer Praxis gewinnen. Besonders durch unseren ersten Einführungsworkshop zum Thema „Kontinuierliche Weiterentwicklung der Arbeitsweise“  konnten wir ableiten, dass im Corona-bedingten Arbeitssetting die Grenzen von Privatleben und Arbeit zunehmend verschmelzen und entsprechende Arbeitsstrukturen und -routinen dadurch oftmals an ihre Grenzen stoßen. Um dementsprechend nachhaltige Arbeitsstrukturen implementieren zu können, müssen diese unserer Auffassung nach zunächst im Vorfeld systemisch durchdrungen und die zentralen Stellhebel für potentielle Veränderungsimpulse aufgedeckt werden.

Daher möchten wir Sie herzlich zu unserem Follow-Up Workshop zum Thema „Die Grenze zwischen Privatleben und Arbeit im Lockdown“ am 16. Juni 2020 um 16 Uhr einladen. In dieser Session werden wir im Kontext des Workshopthemas gemeinsam in das systemische Denken und Handeln einsteigen. Zudem werden wir auf ein systemisches Denkwerkzeug – das Wirkungsdiagramm – zurückgreifen und so grundlegende Wirkungszusammenhänge herausarbeiten und die zentralen Stellschrauben für Ihre individuellen Problem- und Fragestellungen sichtbar machen.

Die Anmeldung erfolgt via Bewerbung auf die Warteliste der Veranstaltung. Wir werden jede Bewerbung prüfen und individuell das Vorgehen mit Ihnen abstimmen. Dabei werden Sie die Gelegenheit bekommen, den Vorklärungsprozess der Safari Community ganz individuell zu durchlaufen und Ihre eigenen Problem- und Fragestellungen zu besprechen.

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