Mittwoch, April 25

Zu den zentralen Treibern von Innovationen zählen neben technologischen Entwicklungen und perfekt getimten Markteintrittsstrategien vor allem schlanke Prozesse und Strukturen sowie ein hohes Maß an Management Support. Aber Moment, fehlt da nicht was? Letztlich sind es vor allem Menschen, Mitarbeiter wie Manager, die bahnbrechende Neuerungen hervorbringen und damit disruptive Veränderungen einläuten.

 

Das hat auch Safari Consulting verstanden. In unserer Serie „der Mensch als Innovationstreiber“ stellen wir Berater, Manager und Geschäftsführer vor und geben einen Einblick in den Beratungsalltag der Mitarbeiter.

 

Teil 1: Christopher Arz – Consultant Business Innovation

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Hi Christopher. Wie bist du zu Safari gekommen?

Ich habe im Bachelor Publizistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und einen Master in Sales and Marketing draufgesetzt. Neben meinem Studium habe ich in diversen Marketing- und Produktmanagementabteilungen gearbeitet. In diesem Zusammenhang habe ich bei einem unserer Kunden den Geschäftsführer von Safari, Stefan Hoch, kennengelernt. Wir haben in der Folge Kontakt gehalten und über ein halbes Jahr als Werkstudent bin ich schließlich direkt als Berater bei Safari eingestiegen.

 

Was hat dich dazu bewogen, Safari als Arbeitgeber zu wählen?

Mich hat vor allem die spitze Positionierung auf das Thema Innovationsmanagement gereizt. Das Hervorbringen neuartiger Marktleistungen oder gar das Erschließen bislang nicht bedienter Geschäftsfelder ist eine höchst anspruchsvolle und spannende Aufgabe. Im Rahmen der Digitalisierung stehen nun alle Branchen und Unternehmensgrößen vor immensen Herausforderungen, aber natürlich auch vor wahnsinnigen Chancen. Hier können wir, so glaube ich, einen echten Beitrag leisten. Insbesondere, da wir versuchen, eine schlanke Innovationskultur selbst zu leben und diese gemeinsame mit neuesten Startup-Methoden direkt in das Konzernumfeld zu tragen.

Eine weitere spannende Besonderheit ist sicherlich, dass Innovationsprojekte nur schwer vorhersehbar sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Projektaufträgen ist es hier nur selten möglich, im Vorfeld einen konkreten Dienstleistungsplan auszuarbeiten. Dabei stellt auch die Integration von linearen und agilen Methoden eine echte Herausforderung dar. Die Projekte sind daher insgesamt höchst abwechslungsreich und die Lernkurve ist entsprechend steil.

 

Wie sind die Teams aufgebaut?

Safari ist in drei Säulen gegliedert: Marketing Innovation, Product Innovation und Business Innovation. Damit bilden wir die zentralen Bausteine im Innovationsmanagement ab und können entsprechend vielfältige Projektaufträge bedienen.

 

Kannst du uns einen Einblick in deine Säule geben?

Die Säule Business Innovation beschäftigt sich insbesondere mit der Entwicklung neuartiger Geschäftsmodelle. Das spannende daran ist, dass wir nicht bloß an der Entwicklung technologischer Innovationen arbeiten, sondern vor allem daran, wie man diese letztlich profitabel machen und eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit am Markt sicherstellen kann. Dabei setzen wir direkt beim Kunden an und sehen die Entwicklung einer hinreichend getesteten Value Proposition als zentralen Erfolgsfaktor. Darauf aufbauend gilt es dann, verschiedene Geschäftsmodell-Szenarien zu entwickeln und durch ein kontinuierliches iteratives Verfahren das vielversprechendste herauszufiltern. Dabei bedienen wir uns insbesondere zentraler Startup-Tools wie dem Value Proposition Canvas und dem Business Model Canvas.

 

Welche Projekte hast du bei Safari bislang betreut?

Herausheben möchte ich insbesondere ein Projekt für einen Konsumgüterhersteller aus der Schweiz. Hier haben wir ein klassisches Produktentwicklungsprojekt von Beginn an begleitet. Spannend war insbesondere, dass es sich sowohl um eine Herausforderung in technologischer Hinsicht als auch hinsichtlich des Geschäftsmodells handelte. Zudem wurde die Vision tatsächlich sehr groß gedacht und das Unternehmen war im angestrebten Marktsegment bislang noch ohne Erfahrung. Die zentrale Aufgabe bestand vor allem darin, die entsprechenden Weichen für ein solch neuartiges Projekt zu schaffen und entsprechende Tools zu implementieren. Gleichzeitig ist ein Innovationsprojekt aber auch immer ein Mensch- und Kultur-Thema. Entsprechend musste sichergestellt werden, dass sowohl das Management richtig abgeholt als auch die Mitarbeiter begeistert werden.

 

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Darüber hinaus habe ich Teilprojekte betreut, die insbesondere Customer Insights Aufgabestellungen enthielten. Dabei haben wir im Rahmen von Innovationsprojekten die Kundenseite berücksichtigt und entsprechende Experimente und Studien konzipiert und durchgeführt. Die Erkenntnisse waren jeweils eine wichtige Basis, um entsprechende Use Cases zu definieren und die Value Proposition einer Idee zu schärfen.

 

Welche Methoden und Tools wendet ihr an, um euren Kunden zu mehr Innovationskraft zu verhelfen?

Als Basis für ein Innovationsprojekt begreifen wir zunächst immer die individuelle Ausgangssituation eines Unternehmens. Letztlich kann es kein absolutes Patentrezept für die Steigerung der Innovationskraft geben. Stattdessen muss jeweils eine IST-Analyse stattfinden und ein entsprechendes Zielbild gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet werden. Erst darauf aufbauend versuchen wir, aktuelle Startup-Methoden zu implementieren und aktiv im Projekt zu nutzen. Dazu zählen insbesondere Methoden aus dem Design Thinking und Lean Startup Umfeld. Zur Vermittlung dieser Methoden greifen wir vor allem auf Workshop-Formate zurück, bei denen wir aktiv mit dem Kunden die entsprechenden Vorgehensweisen erarbeiten und zudem eine gemeinsame Aufbruchstimmung schaffen. Dazu gehören häufig auch Impulsvorträge, beispielsweise zu aktuellen Megatrends.

 

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Wichtig ist zudem, dass wir solche Projekte immer auch als Veränderungsprozesse begreifen. Nur wenn sich alle Mitarbeiter mit den Methoden anfreunden können, routiniert damit umgehen und diese im Alltag leben, kann ein Unternehmen langfristig seine Innovationskraft steigern.

 

Hast auch du Lust, ein Teil von Safari zu werden? Wenn du weitere Fragen zu unseren Karrieremöglichkeiten hast, melde dich einfach bei Verena Kapeller!

About Author

Neben einem abgeschlossenem Bachelor-Studium der BWL mit Schwerpunkt Innovationsmanagement konnte Christoph Kornstädt bereits umfassende Praxiserfahrungen im Bereich Business Development Marketing, PR und Web-Development in mehreren Unternehmen im In- & Ausland sammeln. Dieses Know-how setzt er nun bei Safari ein und unterstützt die Teams im Bereich Business Model Innovation und Content Marketing. Sein Masterstudium in International Business Studies schloß er mit einer sehr erfolgreichen Masterarbeit über die Übertragung von agilem Management auf Organisationsstrukturen ab.

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