Warum wollen Sie eigentlich agil werden?

 

Viele Unternehmen wollen agil werden, „weil man das nun mal heutzutage so macht“. Weil sie erwarten, dadurch automatisch besser, produktiver, innovativer zu werden. Doch die wenigsten suchen wirklich nach dem eigentlichen Sinn der agilen Arbeitsweise. Dazu konnten wir den Gastautor Ben Linders gewinnen, der wirklich weiß, wovon er spricht und der uns hinterfragen lässt, was denn wirklich hinter „agil werden“ steckt.

 

Beyond Agile

Agilität ist zum Mainstream geworden. Dahinter verbirgt sich keine Recherche, es ist reine Beobachtung aus unserer und der Sicht vieler anderer Leute. Es gibt kaum ein IT-Unternehmen, das nicht agile Methoden oder Rollen im Unternehmen nutzt. Viele Job-Beschreibungen sind gefüllt mit agilen Keywords (manchmal Buzzwords). Und seit einiger Zeit ist Agilität nicht nur ein Begriff in der IT-Branche…

Die Kunst des Agilen Content Marketings


In agilen Teams vergeht die Zeit meist ziemlich schnell – vor allem bei einem agilen Marketing Team. Zwei Wochen kommen uns dabei oft vor wie zwei Tage. Wir wollen in Sprints arbeiten, aber der lange Weg der Content-Erstellung oder Recherche kommt uns eher vor wie ein Marathon. Content Marketing ist ein Prozess, der oft sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann und häufig überhaupt nicht den Charakter eines agilen Teams unterstreicht. Und doch können wir auch im Content Marketing agile Methoden, agile Sprints einlegen – nur in einem anderen Tempo, als man es vielleicht bisher gewohnt war.

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Innovative Ideen machen uns Spaß!

Vielen Menschen kommen Ideen zur Verbesserung von Produkten ihres Unternehmens bei der Fahrt mit dem Auto, unter der Dusche oder beim Jogging. Werden diese Ideen anschließend voller Begeisterung im Unternehmen eingebracht geschieht entweder gar nichts oder aber es beginnt ein langwieriger Innovationsprozess.

Ideen zu Produktverbesserungen entstehen schnell, jedoch nehmen Ideenbewertung, Produktentwicklung und Produkttests mit Kunden häufig sehr viel Zeit ein. Zudem sind Innovationsprozesse häufig linear, in der Durchführung relativ starr und ermöglichen kaum Experimente abseits des vorgegebenen Pfades. Nach anfänglicher Euphorie wird die Produktentwicklung zunehmend als schwerfällig und langsam empfunden – Energie und Begeisterung aus der Anfangsphase verpuffen. Wahrscheinlich fallen Ihnen dazu direkt einige Beispiele aus Ihrer eigenen Berufstätigkeit ein.

Ideen, Inspiration, Erfindung
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