E-Mail Marketing: Nur noch Spam oder Wiedergeburt?

Manch einer sieht den 12. April 1994 als einen der schwärzesten Tage des damals noch jungen Netzes. Andere als Geburtsstunde der Kommerzialisierung im Internet. An diesem Tag verschickten die Anwälte Canter and Siegel die erste Massenkampagne. Seit dieser  „Green Card“-Kampagne gelten die beiden als die ersten „Spammer“. Sicher ist, dass seither das Medium E-Mail für Werbetreibende den Geruch von Dosenfleisch nicht los wird. Das Wall Street Journal ging 2009 sogar so weit, E-Mail für tot zu erklären.

Schluss mit brav – Wege in die Pirateninnovation

Zugegeben, dieser Beitrag ist geklaut – wenn auch mit Erlaubnis des Autors. Ein Autor, der besser nicht erkannt werden möchte, weil er in einem großen Konzern noch Dinge bewegen will und deshalb lieber ungenannt bleibt. Also Klauen, Klemmen, Kapern – darf man das? Mit dieser Frage sind wir wohl schon mittendrin im Piratenthema. Pirat sein im Konzern. Stellen wir uns also vor: Wir sind der arbeitende Teil eines großen Unternehmens und bekommen einen Auftrag zur Innovation. Als brave Soldaten in der Konzern-Armee gehen wir natürlich den Weg der klaren Regeln:

10 Bereiche in denen wir heute schon innovative künstliche Intelligenz finden

Computerprogramme waren bisher dafür bekannt, allenfalls genau so intelligent wie ihre Programmierer zu sein und in genau diesem vorgegebenen starren Rahmen vorgegebene Handlungen vorzunehmen. Doch genau das scheint jetzt langsam eine alte Vorstellung zu werden, betrachtet man die jüngsten Entwicklungen in der Forschung für künstliche Intelligenz. Was können wir also erwarten, worauf sollten wir achten, was können wir uns davon versprechen? Wir zeigen 10 spannende Bereiche in denen heute schon innovative künstliche Intelligenz zu finden ist…

Innovationsraum: Warum Frederick Winslow Taylor sich im Grab umdrehen würde

Und da sitze ich nun und versuche mir, in der Phase der Ideenfindung für unser neues Geschäftsmodell, anhand anderer Modelle zu überlegen, wie ich sie neu für uns definieren könnte. Ein paar Luftschlösser habe ich ja schon gebaut, aber gerne würde ich eine zweite Meinung hören. Ich schaue zu meinem Kollegen rüber und denke daran, wie er mir erzählt, dass er mal eine Blue Ocean Strategie für seinen alten Arbeitgeber entwickelt hat.

Vielleicht könnten wir uns zusammensetzten und mal ein bisschen rekombinieren, was für uns in Frage kommt.

4 sehr spannende Arten von innovativem Crowdfunding und dessen Vorteile

Innovatives Crowdfunding hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Finanzierungsalternative zu den herkömmlichen Möglichkeiten wie Banken und Venture Capital entwickelt. Besonders für neue und innovative Projekte eignet sich diese Art der Mittelbeschaffung hervorragend. Jedoch ist die mögliche Projektfinanzierung nur ein Grund, weshalb Unternehmen eine Crowdfunding-Kampagne durchführen können. Neben dem finanziellen Aspekt gibt es zahlreiche weitere Vorteile, welche die Crowd mit sich bringt.

3 Dinge, die ich auf den Marketing Rockstars 2015 gelernt habe

Dieses Jahr war mein erstes Mal auf den Marketing Rockstars 2015, weshalb ich besonders gespannt auf die zahlreichen Beiträge der Marketing-Pioniere wie Pinterest, Playbuzz, Moviepilot oder Instagram war. Mit viel Vorfreude habe ich mich Freitagmorgen auf den Weg zum Stage Theater am Hamburger Hafen gemacht und bin mit der Fähre über die Elbe geschippert. Für Euch habe ich die spannendsten Themen der Marketing Rockstars kurz zusammengefasst:

 

Dekodierung der Motivation – der Schlüssel zu besserer Personalisierung

Wie lange sind eigentlich 12 Monate? Ich meine in der Welt des Online-Marketings? Sie wissen schon: Der Ort, an welchem sich jeder Trend selbst überholt, bevor überhaupt bewiesen ist, ob er tragfähig / nicht tragfähig ist. Gestern noch Big Data, heute schon Personalisierung. Dabei hat Big Data doch bis heute keiner wirklich im Griff, oder? Falls doch, bitte ich um reichlich schriftliche Bekundungen, damit ich noch etwas lernen kann;-)

Nie wieder Produkte und Services, die keiner braucht! Eine Buchkritik zu „Value Proposition Design“

Seit Oktober ist „Value Proposition Design“, der Nachfolger des internationalen Bestsellers „Business Model Generation“, auf dem Markt. Bereits das Cover verspricht mit seinem bunten Design mächtig Farbe in Ideen und Unternehmen zu bringen: Krempelt die Ärmel hoch, denn ab jetzt gilt es nur noch Produkte und Services zu kreieren, die einen wahren Kundenwert schaffen!

 

Nie wieder Produkte und Services, die keiner braucht – das hört sich herrlich an. Aber wie? Wie erfasse ich Kundenbedürfnisse? Wie komme ich von der Idee zum Produkt? Und wie mache ich das alles richtig, so dass am Ende ein valides Geschäftsmodell entsteht? Antworten auf diese Fragen erhoffte ich mir im Buch.

Warum Apple und Co. alles sind – nur nicht innovativ

17 Milliarden Dollar fett ist der Gewinn von Apple im letzten Quartal. Bald wird die Apple-Watch auf den Markt kommen. Das Unternehmen plant im Geheimen die Entwicklung des iCar. Also was soll dieser Titel? Ist es nicht fast schon obszön zu glauben, dass eines der erfolgreichsten Unternehmen dieser Welt auf einmal ein Innovations-Problem haben sollte? Oder ist im Unternehmen Apple doch nicht alles in Butter, sind die 17 Milliarden möglicherweise nur noch ein Strohfeuer? Wird das Unternehmen klammheimlich von den Dämonen „Prozess und Bewahrung“ des Status Quo übernommen?

Roshan Thiran, ein bekannter Blogger von Leaderonomics behauptet jedenfalls, dass Apple zwar die Umsatzführerschaft anführt, das Industry-Leadership aber u.a. an Samsung abgeben muss – ein schlechtes Zeichen für die Auftstellung der Kalifornier als „long-turn-innovation-company“. Aber beginnen wir mit dem Anfang!

 

Am Anfang war das Feuer

Apple, Google & Co. begannen ihre steilen Unternehmenskarrieren tatsächlich noch in den berühmt-berüchtigten «Garagen» oder zumindest in zugigen Industrie-Lofts, den amerikanischen Ur-Orten innovativer Ideen und glorreichen Erfolgsgeschichten. Aber ob Garage oder nicht, an diesen magischen Orten werkelten stets nur eine Handvoll Menschen und übernahmen die komplette Verantwortung für die Entwicklung neuer Ideen. Hier fand noch direkter und unmittelbarer Kontakt zu Kunden statt und allein deren Bedürfnisse und Wünsche formten die fertigen Produkte. Man kann diese initiale Phase ganz am Anfang des so genannten Igor-Modells lokalisieren. Igor steht dabei für «Invent Grow Organize und Reinvent» und beschreibt den typischen Lebenszyklus eines Unternehmens.

Growth Hacking verändert alles: In 6 Schritten die gewünschte Zielgruppe erreichen

Mit erfolgreichem Growth Hacking einfach mal ganz geschickt die gewünschte Zielgruppe auf eine Seite, ein Produkt, oder eine bestimmte Nische aufmerksam machen. Was bisher nur vager Traum eines verrückten Marketing Experten war, haben schon viele Unternehmen im Amerikanischen Raum geschafft.

 

Haben sie schon von den Growth Hacks von Facebook, Dropbox, Groupon, LinkedIn, Hotmail und AirBnB gehört, die diese Unternehmen groß gemacht haben? Diese Liste kann fast unendlich weitergeführt werden. Warum allerdings ist kaum ein deutsches Unternehmen dabei?

 

Interessanter Weise ist der Deutsche Wikipedia Eintrag zur Löschung freigegeben. Hier nun Antworten auf Fragen, die sie sich vielleicht noch nicht gestellt haben und warum Growth Hacking alles andere als „normales“ Marketing ist.