Game changing – Die Kunst zu gewinnen!

Wenn über Disruption gesprochen wird, denken viele schnell an Google, Facebook und Co.. Globale Unternehmen, die Technologie basiert ganz neue Produkte und Dienstleistungen geschaffen haben, welche zuvor undenkbar schienen. Unternehmen, die Lösungen zu Problemen anbieten, die den Menschen bis dato oftmals gar nicht bewusst waren und damit ganz neue Märkte und Branchen aus dem Boden gestampft haben.

 

Dabei ist Disruption doch gar nicht auf Technologie, das digitale Zeitalter und die neue wundersame Welt beschränkt. Ja, Technologie ist ein sagenhafter Treiber für Innovation, aber bei weitem keine notwendige Bedingung. Wenn disruptive Innovation darauf beschränkt wäre, was sollten denn die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen tun, deren Produkte und Dienstleistungen kaum digitalisierbar und deren Strukturen für einen schnellen Wandel auch nicht ausgelegt sind? Denken wir doch an die vielen deutschen Brauereien zum Beispiel. Oder die mittelständischen Handwerksbetriebe. Zum Scheitern verurteilt? Mitnichten! Ein Bier genießen mit der virtuellen Brille? Den Handwerker per App beauftragen? Sicherlich nur noch eine Frage der Zeit. Aber meiner Meinung nach wird die digitale Transformation vor allem von den kleinen Unternehmen und den traditionsreichen Branchen zu sehr auf das Wort „digital“ reduziert und mit dem verzweifelten Versuch beantwortet, jetzt auch auf Facebook zu sein oder online zu verkaufen.

 

Disruption bedeutet dabei eigentlich nicht viel mehr als bestehende Strukturen, gängige Klischees und von den Marktteilnehmern akzeptierte Regeln zu brechen. Dass das auch ohne Technologie, in völlig gesättigten Märkten mit 100 % digitalfreien Produkten und Dienstleistungen möglich ist, zeigen viele sehr beeindruckende Beispiele. Beispiele von Unternehmen, die im Prinzip nach wie vor das Gleiche verkaufen, nur anders. Unternehmen, die aus dem Nichts heraus Branchen herausgefordert haben, welche bis dato mit großen Eintrittsbarrieren glänzten. David versus Goliath lässt grüßen. Oder Unternehmen, die einfach nur Kunden innerhalb einer Branche zum Ziel nahmen, welche von der Konkurrenz absichtlich übersehen wurden.

 

The Game Rules Are Changing card with colorful background

 

Auch all diese Unternehmen sind Disruptoren. Vielleicht nicht ganz so global und spektakulär wie Google, aber individuell einzigartig und vor allem erfolgreich. Denn sie haben die Spielregeln ihrer Branche infrage gestellt und erfolgreich herausgefordert. Einige vielleicht per Zufall, viele aber sehr bewusst. Denn hinter dem Vorgehen all dieser erfolgreichen Herausforderer verbergen sich Muster. Denk- und Verhaltensmuster als auch Strategien, die auch auf andere Unternehmen in anderen Branchen übertragbar sind und ein Schlüssel für erfolgreiche Disruption darstellen können.

Diese Muster und ihre erfolgreichen Beispiele werden wir vorstellen. Wir werden beleuchten, was es heißt ein „Game Changer“ zu sein und aufzeigen, wie diese Beispiele helfen können, auch die eigene Branche auf den Kopf zu stellen. Ganz ohne Technologie, digitalen Schnick Schnack und ohne die Abhängigkeit von Google, Facebook und Co.

 

Sie sind herzlich eingeladen zum Corporate Startup Meetup München und weiteren interessanten Vorträgen aus der Corporate- & Startup-Welt!

 

Wann: 31.03.2016 zwischen 18 und 20 Uhr
Wo: Büroräume von Safari Consulting – Winzererstr. 47 D in München – Schwabing
Eintritt ist kostenlos, für Bier und Snacks ist gesorgt.

Anmelden könnt ihr euch HIER!

Christopher Meyer-Mölleringhof

Christopher Meyer-Mölleringhof hat einen Bachelor-Abschluss an der WHU Vallendar und einen Master-Abschluss an der IE University in Madrid gemacht. Bei Safari Consulting hilft er Unternehmen dabei, Innovationen zu realisieren. Seiner Meinung nach stehen Wirtschaft und Gesellschaft vor einem grundlegenden Paradigmenwechsel. Demnach verlieren alte Regeln an Gültigkeit und bedürfen einer Neubewertung. Christopher setzt sich dafür ein, Themen neu zu denken, anders zu machen und damit den Status Quo herauszufordern.