Corporate Startup Summit Meetup München: Forget what you know – Paradigms have changed!

Nach erfolgreichen Corporate Startup Summits in den letzten zwei Jahren versammelt sich nun die lokale Szene bei exklusiven Meetups. Im Fokus dieser kleineren Events stehen der Austausch und die Vernetzung lokaler Intrapreneure und Vordenker, die den Startup Geist in ihre Unternehmen einbringen. Daher steht die Vorstellung innovativer Projekte und Best Practices mit Startups ebenso auf dem Programm wie der Austausch über neue kreative Lösungsansätze. So auch wieder Mitte September dieses Jahres.

Forget what you know – paradigms have changed

Das war das Thema des Corporate Startup Meetups, das am 15.09.2016 bereits zum dritten Mal Zukunftsbegeisterte in die Büroräume von Safari Consulting nach München geführt hat. Mit mehr als 60 Besuchern konnten wir nochmal kräftig wachsen, Tendenz stark steigend. Das lag nicht nur an unserem relevanten Thema, sondern vor allem an unseren hochkarätigen Rednern.

Doch bevor ich auf unsere tollen Redner eingehe, warum überhaupt das Thema Paradigmenwechsel? Und warum soll man vergessen, was man weiß?

Die Frage ist einfach. Viele Leute da draußen sprechen heutzutage von Digitalisierung. Digitalisierung verkümmert, je mehr man es verwendet und als Fluch und Segen zugleich abtut, mehr und mehr zu einem Modewort. Dabei ist Digitalisierung vielleicht Fluch und Segen zugleich, vielmehr ist es aber auch nur ein Stück. Ein Stück eines viel größeren und bedeutsameren Puzzles. DEM PARADIGMENWECHSEL.

Ein Paradigma ist die gängige Betrachtungsweise auf etwas. Etwas allgemein Gültiges sozusagen, bis zum Tage an dem diese Betrachtungsweise durch eine neue Art des Denkens abgelöst wird.

Genau darum ging es in meinem Beitrag, mit dem ich das dritte Meetup eröffnen durfte. Paradigmen bzw. Paradigmenwechsel anhand von Beispielen zu erläutern, von Fakten und Vorurteilen abzugrenzen, und die notwendigen Bedingungen für einen Paradigmenwechsel genauso zu erklären, wie auch auf konkrete Beispiele einzugehen, die uns alle vor Veränderung stellen oder noch stellen werden, das war mein Anliegen. Aber warum vergessen, was man weiß? Seht lieber selbst.

Habt Ihr weitere Fragen? Anregungen oder wollt einfach mehr wissen? Anbei mehr Infos zu meiner Person und Kontaktdaten.

Den zweiten Beitrag des Meetups hielt Vincent Osterloh, Co-Founder und Geschäftsführer von Reparando. Reparando ist ein junges, aufstrebendes Stuttgarter Startup, das mit seinen Reparaturen von Smartphones gerade ziemlich den verstaubten Markt der Reparaturdienstleister durcheinander wirbelt. Vincent konnte in seinem Beitrag „Disruption for Dummies – how we disrupt any business“ eindrucksvoll darlegen, warum Startups, wie sein eigenes, so schnell und innovativ vorankommen. Neben bekannten Themen, wie Agilität und Geschwindigkeit zeigte Vincent auch viele tolle Einblicke in Reparandos einzigartige Innovationskultur und ihren mehr als modernen Führungsstil. Man konnte während Vincents Beitrag eine Stecknadel fallen hören. Und wer die Realität in deutschen Konzernen kennt, der weiß auch warum.

Jan Breckes Zusage war für uns einfach nur wertvoll. Jan, erfahrener Coach und Managementberater, kennt die Konzernwelt seit Jahren und ist schon seit langem dabei, Organisationen in Richtung Zukunft zu verändern. Genau das war auch der Schwerpunkt seines Vortrages „Big Companies Dont Cry – How To Fight Back“.
Eindrucksvoll zeigte Jan uns auf, was in der Zukunft auf Organisationen wartet und unterstrich dabei die Bedeutung, sich als Unternehmen frühzeitig auf sich verändernde Rahmenbedingungen einzustellen. Wie man das machen sollte, seht ihr in Jans Beitrag.

Da unser Star-Gast Thomas Sattelberger leider spontan absagen musste, übernahm Roman Grohol den Abschlussbeitrag und präsentierte, worauf wir uns dieses Jahr im Oktober bei Meetups großem Bruder, dem Corporate Startup Summit am 18./19. Oktober in Frankfurt freuen können. Für alle Gründer und Intrapreneure ein absolutes Muss. Romans Beitrag und weitere Infos zum Summit hier.

Uns war es eine Freude, das dritte Corporate Startup Meetup München auszurichten. Vielen Dank an die tollen Redner, alle Helfer und vor allem an die zahlreichen Gäste. Das nächste Corporate Startup Meetup München ist schon in Planung. Freut euch drauf.

Für weitere Infos und eine rechtzeitige Einladung für das nächste Meetup München, so tragt euch doch bitte in unseren Newsletter ein.

Vielen lieben Dank

Christopher Meyer-Mölleringhof
Safari Consulting

 

Welche spannenden Themen wurden auf den letzten Meetups diskutiert? Hier ein Blick auf das Corporate Startup Meetup München vom November 2015: Ein effektiver Austausch unter Intrapreneuren: Eine Mischung aus Konzernumfeld und Startup Kultur. Und nicht zuletzt spannende Vorträge und Diskussionen über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland und zur Frage: Wie werden Innovationen im 21. Jahrhundert hervorgebracht? Das alles bietet der Corporate Startup Summit und dessen Meetups.

Corporate Startup Summit Meetup Muc 1

Gastgeber des Abends: Safari Consulting in München. Das neue Smartvillage im Herzen Schwabings bot nicht nur die perfekte Location für gemeinsamen Austausch, sondern auch das richtige Startup-Feeling. Kurz nach 18 Uhr waren auch schon fast 30 interessierte Zuhörer anwesend und die Agenda nahm ihren Lauf – Redner des heutigen Abends:

Roman Grochol (Corporate Startup Summit)

– Kay-Uwe Clemens (BSH)

Natalia Karbasova (Burda Bootcamp)

Thomas Sontheim (Safari Consulting)

Das Eis brechen

„Herzlich Willkommen zu unserem Meetup hier in München. Mein Name ist Anton Suppmair, ich bin der Geschäftsführer von Safari Consulting. Wir sind heute hier Gastgeber – fühlt euch wie zu Hause, es gibt Getränke, später gibt es auch noch etwas warmes zu Essen, Bier und Prosecco…“ Spätestens mit dieser herzlichen Begrüßung war die Aufmerksamkeit aller Anwesenden sicher und der Abend konnte zu starken und interessanten Vorträgen mit anschließenden Diskussionen starten!

Was ist der Corporate Startup genau?

Um den Hintergrund für den Abend zu geben, schwingt sich Roman Grochol vom Team des Corporate Startup Summits ins Bild. Er gibt Kontext zum Hintergrund des Summits bzw. des Corporate Startup Awards.

„Das Ziel ist es, Corporates zu helfen, mehr oder weniger wie Startups zu agieren, agile Methoden einzuführen, schnell zu prototypisieren und einfach ein bisschen Innovation in  Unternehmen zu bekommen, denn das ist mehr als schwierig, wie sich herausgestellt hat. Das ist sozusagen ein Klassentreffen der besonderen Art, wie ich das immer nenne. Da trifft sich wirklich alles, was Rang und Namen hat.“

Corporate Startup Meetup München

„Da trifft sich wirklich alles, was Rang und Namen hat“ – Roman Grochel (Rechts)

„Wir haben auch dieses Jahr einen Award ins Leben gerufen, gerade auch für Leute bzw. Startups , die sich mit Unternehmen zusammentun […]“. Über die Gewinner der Corporate Startup Awards 2015 haben wir eine Übersicht vorbereitet!

Neben dem Aufruf zum Networken auf der Veranstaltung, weist Roman gegen Ende der Vorstellung auch nochmal auf den Corporate Incubator- & Accelerator Summit in Berlin (2. Dezember 2015) und auf die folgenden Großveranstaltungen Corporate Startup Summit International in Zürich (April 2016) und den Corporate Startup Summit & – Award in Frankfurt hin und bietet damit eine gute Überleitung für den ersten Protagonisten des Abends.

Bunte Bilder, starke Denkanstöße: Innovationsfunnels

CSS Meetup München Clemens

Thema: Funnel!

„Mein Name ist Kay-Uwe Clemens und ich hatte mich vorhin gemeldet, einerseits ‚bei einem großen Unternehmen‘ und andererseits ‚interessiert an dem Thema Gründung‘ – Warum ich bei beiden die Hand gehoben habe, wird ihnen wahrscheinlich klar werden, während ich hier rede“. Kay-Uwe ist seit 6 Jahren als Innovationsmanager tätig und fragt sich seit dem: „Wie kann ein großer Konzern jetzt plötzlich innovativ sein?“ Bei Innovationen in Corporates steht immer ein Thema im Raum, der Funnel. Kreative Ideen werden vorne in den Funnel eingesaugt und kommen hinten als langweilige ‚Ideen‘ aus dem Corporate-Funnel hinaus. Woran liegt das und was ist die Lösung? Treffender als Kay-Uwe selbst kann man es kaum formulieren, daher sehen sie selbst:

Abschließend zu seinem Vortrag kamen einige interessante Fragen aus dem Publikum, die vor allem auf seine Tätigkeit als Corporate Intrapreneur und das neue Startup gerichtet waren. Was das ist? Wir werden mit Argusaugen auf Anfang 2017 schauen!

Bootcamp – Drill & Umerziehungslager? Nicht bei Burda!

Corporate Startup Summit Meetup Muc 2

Die Powerfrau des Abends, Natalia Karbasova, kommt aus dem Hause Burda und leitet das konzerninterne Incubator- & Acceleratorprogramm des Medienkonzerns Burda. Burda Bootcamp, der Name kommt bekannt vor? Kein Wunder, wir waren die letzten Wochen unterwegs und haben mit unserer Content Innovation Strecke ausführlich über das Burda Bootcamp berichtet. ( Teil 1: Natalia Karbasova stellt das Bootcamp vor – Teil 2: Als Marke im Bootcamp Teil 3: Student Insights ).

Was ist das Bootcamp, wer sind wir, was machen wir – Auf den Punkt und mit der perfekten Würze an Pragmatismus stellt Natalia das Bootcamp Programm von Burda vor und zeigt in kleinen Beispielen, welche Errungenschaften ihre Truppe bisher schon bewältigt haben. Toller Vortrag, mehr dazu findet ihr auch in unseren bisherigen und zukünftigen Beiträgen zum Burda Bootcamp und zu anderen tollen Content Innovation Programmen!

Praxis Pur: How to avoid Passierschein A38?

Den Abschluss der Vortragsrunde bildet Thomas Sontheim, seinerseits Berater bei Safari Consulting. Arbeit 12h am Tag, 5 Tage die Woche – diesen Stereotyp eines Beraters haben viele im Kopf. Bei Thomas ist das ganz anders – er arbeitet nämlich auch am Sonntag in seiner Freizeit! Warum fragen sie sich? Weil es sich ergibt, wieso nicht die Gelegenheit beim Schopf packen und mal mit echten Kunden reden? Das ist Thomas.

Passierschein A38

Passierschein A38 – Asterix

Was haben alte Asterix Comics und etablierte Wirtschaftskonzerne gemeinsam? Nicht viel wird man wohl denken. Nicht ganz! Der Passierschein A38 aus dem Comic „Asterix erobert Rom“ zeigt satirisch genau das Bild, das man heutzutage in vielen etablierten Unternehmen vorfindet und genau das Problem, wieso diese nicht innovativ genug sind. Warum ist das so? Welche Bottlenecks behindern die Innovationskraft großer Unternehmen? Sehr praxisnah verschmelzt Thomas die Antworten dieser Frage mit der aufkommenden Diskussion darüber. Spannender und vor allem sehr zu Diskussionen anregender Vortrag, gerne mehr davon!

Corporate Startup Summit Meetup München Thomas Sontheim

„Einfach mal machen“

Als krönender Abschlussreferent leitete Thomas dann anschließend den zweiten Teil des Abends ein: „Das wars auch schon. Gibts von eurer Seite noch fragen? Ansonsten sage ich: Essen und Bier“. Das ließen sich die Teilnehmer nicht zweimal sagen und starteten mit Proviant in viele Diskussionsrunden und Networking.

Fazit des Abends:

Besser hätte es kaum laufen können. Spannende Vorträge mit anschließendem Q&A, dazu ein nicht schüchternes Publikum und eine Prise Nervennahrung. Die Teilnehmer des Abends waren allesamt begeistert von der Veranstaltung. Networking ist immer gut – aber am wertvollsten, wenn sich Gleichgesinnte treffen. Zu sehen, dass es anderen ähnlich ergeht, dass andere ähnliche Probleme haben, aber auch ihre eigenen Lösungen dafür entwickeln. Dafür sind sie gekommen. Die digitale Revolution hat längst alle Branchen erreicht – und die etablierten Konzerne sind sich dessen bewusst. Nun gilt es, die Diskussion aufrecht zu erhalten und gemeinsam die angesprochenen Lösungen und Methoden weiterzuentwickeln, um die Innovationskraft der Konzerne nachhaltig zu steigern. Welches Format wäre dafür besser geeignet als der Corporate Startup Summit?

Corporate Startup Summit Meetup München

Christopher Meyer-Moelleringhof

Christopher Meyer-Mölleringhof hat neben seinen Studienabschlüssen an der WHU Vallendar und der IE University in Madrid bereits nationale und internationale Erfahrung im Marketing, der Politik und in Beratungsunternehmen gesammelt. Seine Leidenschaft gilt dem Entrepreneurship und der Realisierung von Innovationen. Dabei fasziniert ihn besonders das Konzept des „Game Changing“, die Fähigkeit von Unternehmen bestehende Spielregeln und Klischees ihrer Branchen zu brechen und mit intelligenten Strategien Branchengrößen herauszufordern, neue Wachstumsimpulse zu zünden oder ganze Industrien zu verändern.