Corporate Startup Meetup München: Mensch vs. Maschine – Die Zukunft der Arbeit

Nach erfolgreichen Corporate Startup Summits in den letzten zwei Jahren versammelt sich die lokale Szene seit einiger Zeit bei unseren exklusiven Meetups. Im Fokus dieser kleineren Events stehen der Austausch und die Vernetzung lokaler Intrapreneure und Vordenker, die den Startup Geist in ihre Unternehmen einbringen. Daher steht die Vorstellung innovativer Projekte und Best Practices mit Startups ebenso auf dem Programm wie der Austausch über neue kreative Lösungsansätze. So auch wieder Mitte September dieses Jahres.

Mit der ausverkauften Veranstaltung Anfang Februar konnten wir die lokale Szene mit unserer erfolgreichen Corporate Startup Meetup Reihe in München bereits im dritten Jahr versammeln. Im Fokus unserer exklusiven und immer stärker wachsenden Veranstaltung steht der Austausch und die Vernetzung lokaler Intrapreneure und Vordenkener, die Startup-Geist in ihre Unternehmen einbringen. Zudem aber auch hoch-aktuelle und spannende Gesellschaftsthemen, die ganze Industrien zum Handeln zwingen. Mit unserem Meetup Anfang Februar 2017 im WERK1 konnten wir eine Reihe hochkarätiger Speaker gewinnen, die uns Einblicke gewährten, die man so nicht überall bekommen kann!

 

Mensch vs. Maschine

Die Zukunft der Arbeit

Mit unserem Thema des Corporate Startup Meetups vom 01. Februar 2017 haben wir den Nagel der Zeit getroffen. Die vierte Veranstaltung „Mensch vs. Maschine – Die Zukunft der Arbeit“ traf auf so viel Interesse, dass wir binnen kurzer Zeit restlos ausverkauft waren und Interessenten leider vorerst auf die Warteliste setzen mussten. Und das, obwohl wir mit dem größeren Veranstaltungsort im WERK1 München nahe dem Ostbahnhof die Teilnehmerzahl bzw. den Veranstaltungsort schon mehr als verdoppelt haben. Dies bestätigt vor allem die Brisanz unseres Themas: Wie stark werden Computer und Roboter in Zukunft unser Arbeitsumfeld verändern, was sind die Chancen und Risiken und wo muss schnellstmöglich Hand angelegt werden?

Dazu haben wir hochkarätige Speaker eingeladen, die Zukunftstrends aus erster Hand aufzeigen und uns eine Menge Informationen aus branchen- und technologieführenden Unternehmen geben konnten. Zukunftsforscher, Experten für künstliche Intelligenz, einem der Top-Manager Deutschlands und Ex-Staatsminister – allesamt Experten, die das Thema „Mensch vs. Maschine – Die Zukunft der Arbeit“ aus verschiedensten Winkeln betrachten und analysieren können.

 

Wir alle interessieren uns brennend für die Themen Zukunft und Innovation, Digitalisierung. Wir begeistern uns daran diese Themen in einem innovativen Veranstaltungsformat zu diskutieren und auch mal aus erster Hand mit Persönlichkeiten reden zu können, denen man so einfach nicht über den Weg laufen würde.

Moderation und Auftakt der Veranstaltung kamen zum wiederholten Male von Christopher Meyer-Mölleringhof, der mit seinem Vortrag „Warum wir ein NeuDenken brauchen“ einen klasse Einstieg in die Thematik des Abends gab. Er war vor allem daran bedacht das Publikum in Diskussionen einzubeziehen, da uns der Interaktions-Charakter der Veranstaltung sehr am Herzen liegt und bei unseren Teilnehmern auch auf sehr viel Zustimmung trifft!

 

Konkret geht es in Christophers Vortrag darum, dass sich gegebene Umstände ständig verändern und wir uns mit immer komplexeren Umständen abfinden müssen. Um diese Veränderungen meistern zu können, bedarf es vor allem einem Neu-Denken der Gesellschaft. Während sich unsere heutige Gesellschaft mit immer komplexeren Situationen, materiellem Überfluss und ständiger Globalisierung und Technologisierung beschäftigt und ständig weiterentwickelt, verändern sich unser Grundlagen kaum. Unser Bildungssystem stammt zu großen Teilen noch aus dem 19. und den Anfang des 20. Jahrhunderts, einer Zeit in der diese Themen noch nicht einmal erfunden wurden. Auch die Unternehmenskultur besteht hinter dem Vorhang flacher Hierarchien meist immer noch aus steilen Pyramiden-Systemen. Des Weiteren sagt unsere Mainstream Kultur zwar immer fleißig „Danke“ und „Amen“, Veränderungen lässt sie aber kaum zu. Genau diese Basics müssen als erstes diskutiert werden, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Als Einstieg in dieses Thema legen wir euch daher an die Hand, den Einführungsvortrag von Christopher Meyer-Mölleringhof anzuschauen.

 

 

Der zweite Vortrag des Abends kam von Zukunftsforscher Ante Pivac, der sich mit der Frage beschäftigt:„Wird der Roboter mich ersetzen?“. Konkret geht Ante dabei auf die Möglichkeiten und Mythen der Arbeitswelt 4.0 ein und gibt in seinem Vortrag Antworten und Denkanreize, ob bestimmte Jobs und Berufsbilder in Zukunft verschwinden könnten und welche Fähigkeiten besonders wertvoll sind, da der Mensch dem Roboter auf lange Sicht auch in diesen Skills überlegen sein wird. Besonders vor dem Hintergrund, dass ein nicht zu kleiner Teil der Gesellschaft Angst vor Veränderungen hat, gibt er auch Anregungen, was wir in Zukunft auf jeden Fall vermeiden müssen und was die Gesellschaft braucht, um sich nicht von der Maschine überrannt zu fühlen.

 

 

Mit einem fließenden Übergang aus dem Vortrag von Ante Pivac ging unser Veranstaltungsabend im WERK1 unserem AI Experten Dr. Ferenc Acs weiter. Dr. Ferenc Acs ist für treue Corporate Startup Meetup Teilnehmer kein Neuling! Seit Jahren forscht der Wirtschaftspsychologe an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine und gibt interessante Einblicke in die Realität der künstlichen Intelligenz – „Wer hat Angst vorm Roboter?“. Besonders interessant waren vor allem die Einblicke in die Software IBM Watson, einem führenden Computerprogramm aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, mit dem Dr. Ferencs Acs seit 2016 als IBM Business Partner zusammen arbeitet.
 
Viele der aufgezeigten Möglichkeiten der Anwendung heutiger KI-Software trafen auf Erstaunen im Publikum. Dr. Ferenc Acs zeigte in seinem Vortrag vor allem auch die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Branchen auf, besänftigte den Teilnehmer aber auch darin, dass man vor Robotern keine Angst zu haben braucht, man jedoch die Algorithmen im Auge behalten sollte.

 

 

Zum Höhepunkt des Abends kam es mit der Keynote von Thomas Sattelberger, Ex-Vorstand Telekom AG und Lufthansa AG und derzeit Bundestagskandidat in München-Süd. Mit großer Publikumsbeteiligung zu seinem Vortrag „Führung in und für Arbeitswelt 4.0“ zeigte Thomas Sattelberger vor allem die fehlende Führungs- und Arbeitskultur auf, die in Zeiten des Wandels nicht nur im Mittelstand, sondern vor allem auch in Konzernen nötig ist. Mit gut belegten Studien zeigte er auf, dass heutige Führungskräfte nicht mehr hinter dem aktuellen Führungskonzept stehen und eine Veränderung stark nötig ist.
 
Innovationsdruck des Wettbewerbs führt zu falschem Management und übereilten Entscheidungen, viele Mittelständler als Sorgenkinder bei Innovationen – es sind Probleme wie diese, die etablierte Konzerne und Unternehmen bei disruptiven Innovationen untergehen lassen können, indem sie versuchen Risiken (noch unprofitable Märkte zu entwickeln) zu meiden und nur auf das beständige Tagesgeschäft setzen. Besonders interessant waren aber auch die Denkansätze eines Topmanagers zu Wegen zur Innovationskultur und Zündsätzen der Transformation. Diese herausragende Keynote kam bei unserem Publikum derart gut an, dass ihr euch am besten selbst ein Bild von Thomas Sattelberger macht:

 

 

Nachdem wir bisher Einblicke in die technologische und wirtschaftliche Sichtweise der Zukunft der Arbeit bekommen haben, gab uns Dr. Wolfgang Heubisch Einblicke darin, wie die politische Seite aussieht. Wie kann die Politik Unternehmen zukunftssicherer machen und diese dabei unterstützen im Wettbewerb nicht unterzugehen? Wie es sich für einen richtigen (Ex-)Staatsminister gehört, würde er euch das gerne persönlich vermitteln:

 

 

Den Abschluss des Abends übernahm gegen 21 Uhr Lukas Strniste, Veranstalter des Corporate Startup Summits und -Awards, der Mitte des Jahres in Salzburg stattfindet. Da wir auf dem Meetup auch zwei Tickets zu dieser Veranstaltung verlost haben, setzte Lukas vor allem darauf, Interesse und Spannung für das Event in Salzburg aufzubauen. Der Corporate Startup Summit 2017 findet vom 19.-20. Juni im Casino Salzburg statt.

 

Nach dem Ansturm auf dieses Meetup sind wir besonders stolz, dass wir auf so viele interessierte Teilnehmer setzen konnten und freuen uns schon auf das nächste Meetup Mitte des Jahres. Unser Dank geht dabei an unsere tollen Redner, alle Helfer und natürlich an das engagierte Publikum, ohne das eine interaktive und tolle Veranstaltung wie Februar 2017 nicht möglich wäre.

 

Wenn ihr immer auf dem Laufenden gehalten werden wollt, besucht unsere ständig aktuelle Website www.corporate-startup-muenchen.de, auf der ihr euch nicht nur zum Newsletter mit allen wichtigen Informationen anmelden könnt, sondern auch die Vorträge und Videos unserer Speaker anschauen könnt. Wir freuen uns auf das nächste Mal!

  

September 2016:

Forget what you know – paradigms have changed

Das war das Thema des Corporate Startup Meetups, das am 15.09.2016 bereits zum dritten Mal Zukunftsbegeisterte in die Büroräume von Safari Consulting nach München geführt hat. Mit mehr als 60 Besuchern konnten wir nochmal kräftig wachsen, Tendenz stark steigend. Das lag nicht nur an unserem relevanten Thema, sondern vor allem an unseren hochkarätigen Rednern.

Doch bevor ich auf unsere tollen Redner eingehe, warum überhaupt das Thema Paradigmenwechsel? Und warum soll man vergessen, was man weiß?

Die Frage ist einfach. Viele Leute da draußen sprechen heutzutage von Digitalisierung. Digitalisierung verkümmert, je mehr man es verwendet und als Fluch und Segen zugleich abtut, mehr und mehr zu einem Modewort. Dabei ist Digitalisierung vielleicht Fluch und Segen zugleich, vielmehr ist es aber auch nur ein Stück. Ein Stück eines viel größeren und bedeutsameren Puzzles. DEM PARADIGMENWECHSEL.

Ein Paradigma ist die gängige Betrachtungsweise auf etwas. Etwas allgemein Gültiges sozusagen, bis zum Tage an dem diese Betrachtungsweise durch eine neue Art des Denkens abgelöst wird.

Genau darum ging es in meinem Beitrag, mit dem ich das dritte Meetup eröffnen durfte. Paradigmen bzw. Paradigmenwechsel anhand von Beispielen zu erläutern, von Fakten und Vorurteilen abzugrenzen, und die notwendigen Bedingungen für einen Paradigmenwechsel genauso zu erklären, wie auch auf konkrete Beispiele einzugehen, die uns alle vor Veränderung stellen oder noch stellen werden, das war mein Anliegen. Aber warum vergessen, was man weiß? Seht lieber selbst.

Habt Ihr weitere Fragen? Anregungen oder wollt einfach mehr wissen? Anbei mehr Infos zu meiner Person und Kontaktdaten.

Den zweiten Beitrag des Meetups hielt Vincent Osterloh, Co-Founder und Geschäftsführer von Reparando. Reparando ist ein junges, aufstrebendes Stuttgarter Startup, das mit seinen Reparaturen von Smartphones gerade ziemlich den verstaubten Markt der Reparaturdienstleister durcheinander wirbelt. Vincent konnte in seinem Beitrag „Disruption for Dummies – how we disrupt any business“ eindrucksvoll darlegen, warum Startups, wie sein eigenes, so schnell und innovativ vorankommen. Neben bekannten Themen, wie Agilität und Geschwindigkeit zeigte Vincent auch viele tolle Einblicke in Reparandos einzigartige Innovationskultur und ihren mehr als modernen Führungsstil. Man konnte während Vincents Beitrag eine Stecknadel fallen hören. Und wer die Realität in deutschen Konzernen kennt, der weiß auch warum.

Jan Breckes Zusage war für uns einfach nur wertvoll. Jan, erfahrener Coach und Managementberater, kennt die Konzernwelt seit Jahren und ist schon seit langem dabei, Organisationen in Richtung Zukunft zu verändern. Genau das war auch der Schwerpunkt seines Vortrages „Big Companies Dont Cry – How To Fight Back“.
Eindrucksvoll zeigte Jan uns auf, was in der Zukunft auf Organisationen wartet und unterstrich dabei die Bedeutung, sich als Unternehmen frühzeitig auf sich verändernde Rahmenbedingungen einzustellen. Wie man das machen sollte, seht ihr in Jans Beitrag.

Da unser Star-Gast Thomas Sattelberger leider spontan absagen musste, übernahm Roman Grohol den Abschlussbeitrag und präsentierte, worauf wir uns dieses Jahr im Oktober bei Meetups großem Bruder, dem Corporate Startup Summit am 18./19. Oktober in Frankfurt freuen können. Für alle Gründer und Intrapreneure ein absolutes Muss. Romans Beitrag und weitere Infos zum Summit hier.

Uns war es eine Freude, das dritte Corporate Startup Meetup München auszurichten. Vielen Dank an die tollen Redner, alle Helfer und vor allem an die zahlreichen Gäste. Das nächste Corporate Startup Meetup München ist schon in Planung.

Welche spannenden Themen wurden auf den letzten Meetups diskutiert? Hier ein Blick auf das Corporate Startup Meetup München vom November 2015: Ein effektiver Austausch unter Intrapreneuren: Eine Mischung aus Konzernumfeld und Startup Kultur. Und nicht zuletzt spannende Vorträge und Diskussionen über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland und zur Frage: Wie werden Innovationen im 21. Jahrhundert hervorgebracht? Das alles bietet der Corporate Startup Summit und dessen Meetups.

Corporate Startup Summit Meetup Muc 1

Gastgeber des Abends: Safari Consulting in München. Das neue Smartvillage im Herzen Schwabings bot nicht nur die perfekte Location für gemeinsamen Austausch, sondern auch das richtige Startup-Feeling. Kurz nach 18 Uhr waren auch schon fast 30 interessierte Zuhörer anwesend und die Agenda nahm ihren Lauf – Redner des heutigen Abends:

Roman Grochol (Corporate Startup Summit)

– Kay-Uwe Clemens (BSH)

Natalia Karbasova (Burda Bootcamp)

Thomas Sontheim (Safari Consulting)

Das Eis brechen

„Herzlich Willkommen zu unserem Meetup hier in München. Mein Name ist Anton Suppmair, ich bin der Geschäftsführer von Safari Consulting. Wir sind heute hier Gastgeber – fühlt euch wie zu Hause, es gibt Getränke, später gibt es auch noch etwas warmes zu Essen, Bier und Prosecco…“ Spätestens mit dieser herzlichen Begrüßung war die Aufmerksamkeit aller Anwesenden sicher und der Abend konnte zu starken und interessanten Vorträgen mit anschließenden Diskussionen starten!

Was ist der Corporate Startup genau?

Um den Hintergrund für den Abend zu geben, schwingt sich Roman Grochol vom Team des Corporate Startup Summits ins Bild. Er gibt Kontext zum Hintergrund des Summits bzw. des Corporate Startup Awards.

„Das Ziel ist es, Corporates zu helfen, mehr oder weniger wie Startups zu agieren, agile Methoden einzuführen, schnell zu prototypisieren und einfach ein bisschen Innovation in  Unternehmen zu bekommen, denn das ist mehr als schwierig, wie sich herausgestellt hat. Das ist sozusagen ein Klassentreffen der besonderen Art, wie ich das immer nenne. Da trifft sich wirklich alles, was Rang und Namen hat.“

Corporate Startup Meetup München

„Da trifft sich wirklich alles, was Rang und Namen hat“ – Roman Grochel (Rechts)

„Wir haben auch dieses Jahr einen Award ins Leben gerufen, gerade auch für Leute bzw. Startups , die sich mit Unternehmen zusammentun […]“. Über die Gewinner der Corporate Startup Awards 2015 haben wir eine Übersicht vorbereitet!

Neben dem Aufruf zum Networken auf der Veranstaltung, weist Roman gegen Ende der Vorstellung auch nochmal auf den Corporate Incubator- & Accelerator Summit in Berlin (2. Dezember 2015) und auf die folgenden Großveranstaltungen Corporate Startup Summit International in Zürich (April 2016) und den Corporate Startup Summit & – Award in Frankfurt hin und bietet damit eine gute Überleitung für den ersten Protagonisten des Abends.

Bunte Bilder, starke Denkanstöße: Innovationsfunnels

CSS Meetup München Clemens

Thema: Funnel!

„Mein Name ist Kay-Uwe Clemens und ich hatte mich vorhin gemeldet, einerseits ‚bei einem großen Unternehmen‘ und andererseits ‚interessiert an dem Thema Gründung‘ – Warum ich bei beiden die Hand gehoben habe, wird ihnen wahrscheinlich klar werden, während ich hier rede“. Kay-Uwe ist seit 6 Jahren als Innovationsmanager tätig und fragt sich seit dem: „Wie kann ein großer Konzern jetzt plötzlich innovativ sein?“ Bei Innovationen in Corporates steht immer ein Thema im Raum, der Funnel. Kreative Ideen werden vorne in den Funnel eingesaugt und kommen hinten als langweilige ‚Ideen‘ aus dem Corporate-Funnel hinaus. Woran liegt das und was ist die Lösung? Treffender als Kay-Uwe selbst kann man es kaum formulieren, daher sehen sie selbst:

Abschließend zu seinem Vortrag kamen einige interessante Fragen aus dem Publikum, die vor allem auf seine Tätigkeit als Corporate Intrapreneur und das neue Startup gerichtet waren. Was das ist? Wir werden mit Argusaugen auf Anfang 2017 schauen!

Bootcamp – Drill & Umerziehungslager? Nicht bei Burda!

Corporate Startup Summit Meetup Muc 2

Die Powerfrau des Abends, Natalia Karbasova, kommt aus dem Hause Burda und leitet das konzerninterne Incubator- & Acceleratorprogramm des Medienkonzerns Burda. Burda Bootcamp, der Name kommt bekannt vor? Kein Wunder, wir waren die letzten Wochen unterwegs und haben mit unserer Content Innovation Strecke ausführlich über das Burda Bootcamp berichtet. ( Teil 1: Natalia Karbasova stellt das Bootcamp vor – Teil 2: Als Marke im Bootcamp Teil 3: Student Insights ).

Was ist das Bootcamp, wer sind wir, was machen wir – Auf den Punkt und mit der perfekten Würze an Pragmatismus stellt Natalia das Bootcamp Programm von Burda vor und zeigt in kleinen Beispielen, welche Errungenschaften ihre Truppe bisher schon bewältigt haben. Toller Vortrag, mehr dazu findet ihr auch in unseren bisherigen und zukünftigen Beiträgen zum Burda Bootcamp und zu anderen tollen Content Innovation Programmen!

Praxis Pur: How to avoid Passierschein A38?

Den Abschluss der Vortragsrunde bildet Thomas Sontheim, seinerseits Berater bei Safari Consulting. Arbeit 12h am Tag, 5 Tage die Woche – diesen Stereotyp eines Beraters haben viele im Kopf. Bei Thomas ist das ganz anders – er arbeitet nämlich auch am Sonntag in seiner Freizeit! Warum fragen sie sich? Weil es sich ergibt, wieso nicht die Gelegenheit beim Schopf packen und mal mit echten Kunden reden? Das ist Thomas.

Passierschein A38

Passierschein A38 – Asterix

Was haben alte Asterix Comics und etablierte Wirtschaftskonzerne gemeinsam? Nicht viel wird man wohl denken. Nicht ganz! Der Passierschein A38 aus dem Comic „Asterix erobert Rom“ zeigt satirisch genau das Bild, das man heutzutage in vielen etablierten Unternehmen vorfindet und genau das Problem, wieso diese nicht innovativ genug sind. Warum ist das so? Welche Bottlenecks behindern die Innovationskraft großer Unternehmen? Sehr praxisnah verschmelzt Thomas die Antworten dieser Frage mit der aufkommenden Diskussion darüber. Spannender und vor allem sehr zu Diskussionen anregender Vortrag, gerne mehr davon!

Corporate Startup Summit Meetup München Thomas Sontheim

„Einfach mal machen“

Als krönender Abschlussreferent leitete Thomas dann anschließend den zweiten Teil des Abends ein: „Das wars auch schon. Gibts von eurer Seite noch fragen? Ansonsten sage ich: Essen und Bier“. Das ließen sich die Teilnehmer nicht zweimal sagen und starteten mit Proviant in viele Diskussionsrunden und Networking.

Fazit des Abends:

Besser hätte es kaum laufen können. Spannende Vorträge mit anschließendem Q&A, dazu ein nicht schüchternes Publikum und eine Prise Nervennahrung. Die Teilnehmer des Abends waren allesamt begeistert von der Veranstaltung. Networking ist immer gut – aber am wertvollsten, wenn sich Gleichgesinnte treffen. Zu sehen, dass es anderen ähnlich ergeht, dass andere ähnliche Probleme haben, aber auch ihre eigenen Lösungen dafür entwickeln. Dafür sind sie gekommen. Die digitale Revolution hat längst alle Branchen erreicht – und die etablierten Konzerne sind sich dessen bewusst. Nun gilt es, die Diskussion aufrecht zu erhalten und gemeinsam die angesprochenen Lösungen und Methoden weiterzuentwickeln, um die Innovationskraft der Konzerne nachhaltig zu steigern. Welches Format wäre dafür besser geeignet als der Corporate Startup Summit?

Corporate Startup Summit Meetup München

Christoph Kornstaedt

Neben einem abgeschlossenem Bachelor-Studium der BWL mit Schwerpunkt Innovationsmanagement konnte Christoph Kornstädt bereits umfassende Praxiserfahrungen im Bereich Business Development Marketing, PR und Web-Development in mehreren Unternehmen im In- & Ausland sammeln. Dieses Know-how setzt er nun bei Safari ein und unterstützt die Teams im Bereich Business Model Innovation und Content Marketing. Sein Masterstudium in International Business Studies schließt er derzeit mit seiner Masterarbeit zur Bewertung und Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen ab.