Freitag, Oktober 20

Agiles Denken in etablierten Unternehmen erfolgreich zu verankern – darum ging es am 28. September auf dem ersten Agile Transition Summit in Mainz. Safari Consulting lud dafür verschiedenste Unternehmen aus Konzernumfeld und Mittelstand zu sich in den Zollhafen nach Mainz ein. In Impulsbeiträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops wurde heiß diskutiert, wie man agiles Denken, sowohl in Strategie als auch in die operative Umsetzung der deutschen Wirtschaft bringen könne.

Agilität – Mind-Set oder Methode? Gleich im ersten Best Practice-Vortrag ging es zur Sache. Alexander Lutze von der Bergischen Achsenfabrik schilderte eindrücklich, wie man sich diesem Thema beim Familienunternehmen aus dem Bergischen Land annehme und dort innerhalb kürzester Zeit beeindruckende Erfolge vorweisen könne. Mit der Ausgründung eines „Innovation Hub“ sei es gelungen,  aktuelle Themen auf grüner Wiese neu zu denken und Agilität sowohl auf Management-Ebene als auch auf der Methodenseite einzuführen.

Auch der Vortrag von Andreas Pihan von der RTS Service Group machte deutlich, wie die richtige Herangehensweise agile Veränderungen auch bei traditionsreichen Mittelständlern ermöglicht. Als besonders spannend erwiesen sich dort auch die Erfahrungsberichte über den Austausch mit disruptiven Startups aus der Branche. Für einen großen Lacher sorgte Pihans Auftaktfolie mit der Frage:
Was ist Digitale Transformation?

Digitale Transformation ist wie Teenager-Sex

  • Jeder will’s machen!
  • Jeder glaubt der andere machts
  • Jeder glaubt zu wissen wie es geht
  • Und glauben, dass sie es tun, obwohl sie es gar nicht tun.

Beeindruckend an diesem Tag war jedoch nicht nur, dass es vielen Teilnehmern bereits erfolgreich gelingt, Agilität in ihren Unternehmen als neue Management-Denke voranzutreiben, sondern auch die Offenheit über Rückschläge und erste Misserfolge zu berichten.

Ganz nach dem Motto „das bleibt im Raum“ verständigten sich alle Teilnehmer darauf, nicht alle im Summit geteilten Erfahrungen nach Außen zu tragen. „Dieser sichere Rahmen macht diese Veranstaltung so besonders wertvoll für uns,“ so eine der überaus positiven Rückmeldungen. Zudem unterstrichen viele Teilnehmer, dass es genau richtig war, eine abwechslungsreiche Mischung aus kurzen Impulsvorträgen,  Podiumsdiskussionen und Workshops anzubieten.

Den vielen persönlichen Gesprächen, die im Anschluss an den Summit stattfanden, sei hier der Hinweis geschuldet, dass wir leider keine der gezeigten Präsentationen versenden dürfen. Gerne stellen wir aber einen persönlichen Kontakt zu den Referenten her. Bitte schreiben Sie uns dazu eine Mail an: office@safari-consulting.de

Ein großer Dank geht da natürlich auch nochmal an Cem Ergün-Müller von der Deutschen Telekom und Patricia Döhle von Brand Eins, die mit der Key Note über „Cross Company Innovation“ und einem Workshop über neue Veranstaltungsideen nochmals ganz neue Impulse stifteten.

Fazit des Tages? Ein hohes Maß an Beweglichkeit im Denken und Handeln darf nicht nur auf operativer Ebene stattfinden, auch die Geschäftsführungsebene muss sich strategisch daraufhin ausrichten. Dies sei, so mutmaßten die Teilnehmer unisono, die große Herausforderung für Konzerne und Mittelständler in den nächsten Jahren. Wir freuen uns auf alle Fälle schon auf den nächsten Agile Transition Summit in 2018.

Stay tuned unter www.safari-consulting.de

Safe the date: Der Agile Transition Summit 2018 ist schon fest eingeplant und findet am Donnerstag den 27.9.2018 statt.

 

 

About Author

Christopher Meyer-Mölleringhof hat einen Bachelor-Abschluss an der WHU Vallender und einen Master-Abschluss an der IE University in Madrid gemacht. Bei Safari Consulting hilft er Unternehmen dabei, Innovationen zu realisieren. Seiner Meinung nach stehen Wirtschaft und Gesellschaft vor einem grundlegenden Paradigmenwechsel. Demnach verlieren alte Regeln an Gültigkeit und bedürfen einer Neubewertung. Christopher setzt sich dafür ein, Themen neu zu denken, anders zu machen und damit den Status Quo herauszufordern.

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