Trends in Corporate Innovation 2016

Kamera? Film? Kodak! Wir alle kennen Kodak noch als DEN Kamerahersteller aus unserer Jugend. Auch wenn heutzutage Smartphones vielen Kameras den Rang abgelaufen haben, fragt man sich: Wo ist Kodak geblieben? Kodak ist das Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn man nicht an technologische Trends anknüpft – selbst wenn man Inventor einer neuen Technologie ist.

1999 noch einer der wertvollsten Marken der Welt, gut 10 Jahre später ständig in den roten Zahlen in Millionenhöhe. Damals kannte jeder Kodak, heute kennt man den „Kodak Effekt“. Wie gerät ein Weltmarktführer binnen weniger Jahre so sehr ins Wanken? Durch strategische Entscheidungen des Managements. Auch bei Kodak war Corporate Innovation ein Thema. Nur wurden daraus falsche Schlüsse gezogen, indem sich Kodak nur auf das operative Management und den derzeitigen Erfolg mit Fotokameras verlassen hatte. Strategische Entscheidungen über zukünftige systematische Veränderungen auf dem Markt wurden kaum beachtet. Obwohl Kodak eine der ersten Firmen war, die im Jahre 1975 Digitalkameras entwickelte, wurde dem Trend der Digitalisierung nicht nachgegangen, woraufhin Kodak im Wettbewerb schon bald nicht mehr bestehen konnte.

Bunte Innovationstypen – welcher sind Sie?

In Zeiten sich ständig wandelnder Marktsituationen müssen Unternehmen ständig Innovationskraft beweisen, um im hartumkämpften Wettbewerb zu bestehen. Ständige Erneuerung statt „Business as usual“ ist das Credo, nach dem heutige Unternehmen verfahren müssen. Dafür ist es vor allem wichtig, dass sich Unternehmen über ihre eigene Unternehmenskultur bzw. Innovationskultur bewusst sind. Dabei sind neben der Unternehmensstruktur nicht nur die internen Prozesse entscheidend für die Innovationskraft eines Betriebs, sondern vor allem, welchen Innovationstyp das Unternehmen bzw. die Mitarbeiter verkörpern.