Nerd is the New Black – Marketingtrends 2015

Als Unternehmensberaterin mit Marketing-Ausrichtung muss man sich ja so einiges anhören: Von „Marketöse“ bis „Pixel-Fee“ mit Tätigkeitsschwerpunk „bunte Bildchen malen“ habe ich schon so manche mehr oder weniger kreative Berufsbezeichnungen an den Kopf geworfen bekommen.

Daher ist es höchste Zeit klarzustellen, welche Marketingtrends das Jahr 2014 geprägt haben und was für 2015 zu erwarten ist.

Und schon mal vorab für alle Skeptiker: Nein, diese Trends haben nichts mit dem Posten süßer Tierbildchen mit unterlegten Werbetexten auf Facebook zu tun. Vielmehr sind für ein erfolgreiches Marketing im global vernetzen Wettbewerb ein integrierter Einsatz von Daten und Prozessen zur ganzheitlichen, kundenzentrierten Unternehmensausrichtung entscheidend. So hat Brad Rencher, SVP & General Manager Digital Marketing von Adobe, in seiner Keynote Rede auf der letzten dmexco den Marketing Manager von heute recht treffend als „Nerd“ beschrieben.

Denn der „neue“ Marketeer liebt Zahlen, versteht es „digital Footprints“ auszulesen und die gesammelten Kundendaten gewinnbringend einzusetzen.

Auf drei zentrale Marketingtrends aus dem Vorjahr, die uns auch 2015 beschäftigen werden, möchte ich genauer eingehen, um auch dem letzten Marketing-Kritiker klarzumachen, dass diese „Nerds“ die eigentlichen Keyplayer im Unternehmen sind, wenn es darum geht, Kundenbedürfnisse zu verstehen und den ROI zu optimieren.

Innovatives Marketing: Mit Dronevertising in die Zukunft starten

Ein neuer Trend im Marketing Bereich, von Technikbegeisterten eingeführt, ist das ‘Dronevertisement’ in dem die Drohne zum Werbeträger für ganz besondere Aufgaben wird. Im Nu ist ein Banner unter einen Quadrocopter montiert und in 15m Höhe in der Fußgängerzone unterwegs. Aber macht das Sinn? Hat wer damit schon Erfolg? Fragen, die nun geklärt werden!

Das Internet der Dinge revolutioniert die Unternehmen und verändert den Wettbewerb

Smarte Produkte machen eine Wirtschaftswende durch eine IT Revolution möglich!

Die vergangenen Jahrzehnte waren von internen Kostensenkungen, wenigen Investitionen, Fusionen und Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Innovationsstagnation gekennzeichnet. Kann das Internet der Dinge der Wirtschaft aus diesem Dilemma helfen, den Wettbewerb und die Branchenstrukturen so verändern, dass diesen Entwicklungen entgegen gewirkt werden kann? Smarte Produkte haben das Potential!